Schalenbrunnen im Monbijoupark

Schalenbrunnen im Monbijoupark

Foto: Layla Fetzer, 2022, CC-BY-4.0

Gusseiserne Brunnenplastik in Gestalt einer auf der Spitze stehenden, monumentalen spielkreiselförmigen Schale auf einem runden, gepflasterten Platz. In der Mitte birgt das Schaleninnere eine Düse, aus der das Wasser in einer kleinen kompakten Fontäne austritt, sich in der Schalenmulde sammelt, um dann gleichmäßig als Tropfenvorhang über den Schalenrand hinab zu rinnen. Hier trifft das Wasser auf eine kreisförmig im umgebenden Granitkleinpflaster angelegte Rinne, die es zu den beiden mit Schutzgitter versehenen Ablaufschächten leitet. Sechs versenkte Scheinwerfer beleuchten den Brunnen nachts von unten. Zugeordnet ist eine eiserne, rechteckige Inschriftenplatte mit erhaben gegossenen Lettern mit der Widmung (Jörg Kuhn).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Halfmann, Jasper (Architekt:in)
1995

Fa. Behr (Gießerei)
Berlin-Weissensee

Datierungs­hinweise

Ersteinweihung 10.07.1995 zuerst im „Prinzessinnengarten" Unter den Linden; Einweihung am heutigen Standort: 26.04.2007

Objekt­geschichte

Der Brunnen, ein Geschenk der ehem. Bayrischen Handelsbank AG, wurde am 10.7.1995 zuerst im „Prinzessinnengarten“ (östlicher Teil des Bebelplatzes westlich des ehemaligen Operncafés im ehemaligen Kronprinzessinnenpalais) eingeweiht. Von dort gelangte er 2000 in das Depot des SGA Mitte und von dort in den Monbijoupark. Hier konnte er am 26.4.2007 erneut eingeweiht werden. 2008 war der Brunnen erneut deponiert (Jörg Kuhn).

Maße

(Brunnenplastik)
Höhe
Tiefe
Durchmesser
Gewicht

1.05 m
0.35 m
3.2 m
2.5 Tonnen

Verwendete Materialien

Bronze (Brunnenplastik) (Materialarchiv)
Granit (Standfläche) (Materialarchiv)
Pflastersteine

Technik

gegossen (Brunnenplastik)
gepflastert (Standfläche)

Inschriften

Inschriftenplatte (gegossen, in den Boden eingelassen)
vor dem Objekt
»DIESER BRUNNEN IST / EIN GESCHENK DER / BAYERISCHEN / HANDELSBANK AG / FÜR BERLIN / 10. JULI 1995«

Zustand

gut (gesamt, 2009)
verfärbt (2009), durch Oxidation
verkalkt (2009)

Vollständigkeit

vollständig

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