Hasenfiguren

Baugebundene Kunst

Hasenfiguren

Weitere baugebundene Kunst

Gebäude der baugebundenen Kunst

Hasenhaus

Gebäude der baugebundenen Kunst

An den Seitengiebeln eines Mietshauses in der Wohnanlage Obersteiner Weg in Berlin-Weißensee, das den Titel „Hasenhaus“ trägt, sind je neun plastische, überdimensionale und naturbelassen gestaltete Hasenfiguren angebracht, die aus der Fassade herausspringen. Die Hasen sind an Metallstäben befestigt und in einem gleichmäßigen Raster angeordnet. Dadurch, dass die plastisch hervorstehenden Hasen auf der einen Giebelseite in und auf der anderen Giebelseite aus dem Haus springen, wird der Eindruck gewonnen, sie würden durch das Haus hindurch- und herausströmen.
Die restliche Fassade, sowie der gesamte Bau, sind in einem mintfarbenen Pastellton gestrichen und mit Gänseblümchen und weiteren organischen Formen akzentuiert. Die Hasenfiguren fungieren überdies als bunt leuchtende Laternen (Pauline Ahrens).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Dott, Sergej Alexander (Künstler:in)
2006, umfangreich saniert durch die spark::ling AG (Auftraggeber) und der SuN Bau-und Immobilienmanagement GmbH (Ausführung) und Sergej Alexander Dott (Künstler)

Objekt­geschichte

Im Rahmen der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wurde ein Gestaltungskonzept unter Einbindung von Kunst am Bau erstellt, Sergej Alexander Dott im Februar 2006 von den Auftraggebern kontaktiert und mit der Gestaltung beauftragt. Dott beschrieb sein Vorhaben wie folgt: “Mein Vorschlag war, mit alltäglichen Dingen zu arbeiten, die uns in ihrer vielfältigen Art und Form begegnen und umgeben – die einfachen Dinge des Lebens, die wir leider oft in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit nicht mehr wahrnehmen. Um diese Dinge für ausnahmslos jeden sichtbar zu machen, werde ich sie vergrößern und in Skulpturen vergegenständlichen – für die Betrachter nun ein Grund, über Hasen, Vögel, Fische oder Schmetterlinge mit anderen Passanten ins Gespräch zu kommen“ (Quelle: Dott, zit. in: spark::ling AG, 2007, S. 16).

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