Berolina und Charlottenburga

Baugebundene Kunst

Berolina und Charlottenburga

Die Schwesternstädte Berlin und Charlottenburg

Weitere baugebundene Kunst (7)

Gebäude der baugebundenen Kunst

Stage Theater des Westens

Gebäude der baugebundenen Kunst

In der Mitte zwischen den Eingängen zum Theater des Westens befindet sich eine große Rundbogennische mit der weit überlebensgroßen Gruppe der (damaligen) Schwesternstädte Berlin und Charlottenburg. Die stehende Berolina ist der sitzenden Charlottenburga zugewandt, die ein Modell des Theatergebäudes auf ihrem Schoß hält (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Manzel, Ludwig (Bildhauer:in)
1896

Objekt­geschichte

Die Gruppe aus Sandstein wurde 1896 von Ludwig Manzel geschaffen. Der „Bär“ beschrieb die Gruppe 1897 folgendermaßen: „Der Künstler hat die beiden Schwesternstädte als zwei kraftvolle Frauengestalten aufgefasst, die sich innig umschlungen halten. Die sitzende Figur Charlottenburgs schaut vertrauensvoll zu der älteren Berlins empor, welche schützend den Arm um die jüngere Schwester legt. Diese Gruppe, die aufs neue die glänzende Begabung Ludwig Manzels beweist, hat gerade am Theater des Westens ihren rechten Platz gefunden; sie ist ein Symbol der innigen Vereinigung der beiden Schwesternstädte, die ja in dieser Gegend aufs engste mit einander verbunden sind.“ Laut einer anderen Interpretation wird hier die „Ueberreichung des Theaters des Westens durch Charlottenburg an Berlin“ dargestellt (Wiener Bauindustriezeitung, 14.1897) (Nicola Vösgen).

Verwendete Materialien

Sandstein (Materialarchiv)

Technik

behauen

Zustand

gut (2024)

Vollständigkeit

vollständig

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