Wasserglocke

Wasserglocke

Foto: Susanne Kähler, 2010, CC-BY-4.0

Die Wasserglocke inmitten eines runden Bassins (ursprünglich etwas dunkelerer Farbton der Fliesen) ist ein Tummelplatz für Kinder. Ursprünglich wurden auf drei spritzverzinkten und dunkel lasierten Stahlpfosten zwei aufeinanderliegende linsenförmige (ursprünglich schwarz, nun dunkelblau) Scheiben aus Edelstahl angebracht. Zwischen ihnen traten Wasserstrahlen aus, die eine Glocke bildeten. An drei Stellen kann man über eigens dafür vorgesehene Brücken aus je drei runden Steinen fast trockenen Fußes durch die Wasserglocke in das Innere der Anlage gelangen (Heike Lengsfeld).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Kühn, Achim (Künstler_in)
1973

Datierungs­hinweise

2002 saniert und farblich verändert (Fliesen, Lackfarbe der Stützen).

Objekt­geschichte

Der Brunnen und das Restaurant wurden 1972-1973 in Vorbereitung auf die "X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten" errichtet. (Nutzer*innenhinweis 05.2020). Mit der im Jahre 2002 durchgeführten Restaurierung fühlte sich der Künstler Achim Kühn jedoch übergangen. Sein Brunnen sei durch die Maßnahme entstellt worden, die erwünschte Wirkung einer schwebenden Linse sei verloren gegangen, und die Konstruktion wirke stumpf durch den matten, grauen Edelstahl. Die glänzende Linse habe einen Kontrast zu den schwarz gestrichenen Pfeilern gebildet. Bei der Sanierung hatte sich jedoch herausgestellt, dass die alte rostende Schwarzstahl-Konstruktion nicht mehr zu retten war und deshalb durch eine neue, witterungsbeständige Edelstahlausführung ersetzt werden musste. Das erhöhte die Kosten erheblich. Daher wurden statt der ursprünglich dunkelblauen Beckenfliesen hellere gewählt, um weitere Mehrkosten zu vermeiden (Heike Lengsfeld).

Maße

(gesamt)
Höhe
(Becken)
Durchmesser

5 m

10 m

Verwendete Materialien

Beton (Brunnenbecken) (Materialarchiv)
Steinzeug, Fliesen, hellblau
Granit (Platten) (Materialarchiv)
Granit (Trittsteine) (Materialarchiv)
Stahl (Träger) (Materialarchiv)
Edelstahl (Linse) (Materialarchiv)

Zustand

gut (gesamt, 2010), nach Sanierung 2002
verkalkt (2010)
beschädigt (Fliesen, 2010)
beschmiert (Stahlstützen beschmiert, 2010)

Vollständigkeit

vollständig


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