Houseball

Houseball

Foto: Pauline Ahrens, 2020, CC-BY-4.0

Die Skulpur ist irregular kugelförmig und beinhaltet überdimensional dargestellte Gegenstände eines Hausstands, wie Möbelstücke, Haushaltswaren etc. Dieses Bündel wird zusammengehalten von einem Strick zusammengehalten, der die Skulptur komplett umgibt. Auffällig sind die lebendigen und kräftigen Farben, die im gesamten Werk zu finden sind. Stilistisch ist die Skulptur der Pop Art zuzuschreiben. Claes Oldenburg äußerte sich über die Idee des Houseballs wiefolgt: „Der ursprüngliche Houseball, der für die Aufführung Il Corso del Coltello angefertigt wurde, basierte auf der Idee, dass man seinen gesamten Besitz in einem großen Tuch sammeln und in Form eines Balles zusammenbinden konnte, der – und damit jeder andere Transport überflüssig – an seinen nächsten Bestimmungsort rollen würde. Das Haus wurde zurückgelassen; sein Inhalt wurde zu einem Haus für sich. Später betrachtete Coosje den Hausball als Symbol für die Vertriebenen, den Leidensweg der Flüchtlinge, und 1993 schlug sie eine größere, dauerhafte Version der Skulptur für einen Ort in Berlin vor […]“ (Quelle: [übersetzt] Claes Oldenburg, http://www.oldenburgvanbruggen.com/largescaleprojects/houseball.htm)

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Oldenburg, ClaesKünstler_In1995-1997
Bruggen, Coosje vanKünstler_In
Objektgeschichte
Ursprünglich wurde die Idee des Houseball für eine Performance während der Venedigbiennale 1985 (Il Corso del Coltello) entworfen (Quelle: rbb24, Wilhelm Klotzek, 25.03.2020; Claes Oldenburg, http://www.oldenburgvanbruggen.com/largescaleprojects/houseball.htm) 1993 von Ronald S. Lauder in Auftrag gegeben. Gestiftet wurde die Skulptur von dem Herrn Abgeordneten und Frau Ronald S. Lauder an die Foundation for Art and Preservation in Embassies Gift to the Nation, 2001. Temporär installiert vor der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, Deutschland, für die Ausstellung Claes Oldenburg: Eine Anthologie, Februar-Mai 1996; und in Berlin September 1997 Aufgestellt wurde die Skulptur am 03. August 1997 auf dem Bethlehemkirchplatz vor dem Philip-Johnson-Haus, auf welchem ehemals von 1737 bis 1963 die ehemalige Böhmische Bethlehemskirche stand.
Maße
gesamtDurchmesser7.4 m
Höhe8.4 m
Verwendete Materialien
Kunststoff, faserverstärkter Kunststoff
Jutegewebe
Edelstahl
Polyvinylchlorid, Schaumstoff
Polyurethan, Schaumstoff
Lackfarbe, Polyester-Gelcoat
Technik
lackiert
zusammen gefügt
ZustandZeitpunkt
gut2020

  Nachweise

  • Dickel, Hans: Kunst in der Stadt : Skulpturen in Berlin 1980 - 2000, S. 54 f..

Ihre Information ist gefragt