Himmelsblumen

Himmelsblumen

An dem Parkhaus Am Gleisdreieck liegt eine überlebensgroße Rosenblüte, auf ihrer Seite und ihre Öffnung ist den Betrachtenden zugewandt. Die üppigen Blütenblätter der Rose sind pink, doch durch die Witterung ist die Farbe verblasst.
Etwas weiter, in der Nähe der Brücke des Gleisdreieckes, sind zwei weitere Rosenblüten zu finden. Diese sind in der Randbegrünung verborgen und sind den Parkbesuchern abgewandt, sodass nur die kurzen Blütenstängel zu erkennen sind. Von der anderen Seite ist deutlich zu sehen, dass die Blüten in Rot- und Orangetönen gehalten sind. In der Nacht leuchten die Blüten, wobei jede eine unterschiedliche Leuchtintensität aufweist. (Rieke Fender)

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Dott, Sergej Alexander (Bildhauer:in)
2003

Objekt­geschichte

Am 2. Oktober 1998 wurde das damalige DaimlerChrysler AG Gebäude am Potsdamer Platz eröffnet. Fünf Jahre später arbeiteten die DaimlerChrysler AG und der Bildhauer Sergej Alexander Dott zusammen, um dieses Jubiläum zu zelebrieren. Blumen waren schon immer ein beliebtes Motiv des Bildhauers. So kreierte Dott drei Jahre zuvor eine Fassadengestaltung aus überdimensionalen Blumen für das Arzthaus Treptow. Für dieses Projekt war es geplant 80 verschiedene überlebensgroße Blüten am Potsdamer Platz und dessen Umgebung für einige Tage zu installieren. Diese Blüten sollten im Kontrast zu den Gebäuden der Umgebung stehen und den Raum ergänzen. Durch die Masse der Blüten sollte nicht die einzelne Blume im Fokus stehen, sondern das Gesamtwerk aller Rosen. Die Blüten waren alle individuell gestaltet und unterscheiden sich in der angebrachten Höhe, Farbe und Größe. So gab es drei verschiedene Größen, wobei der Durchmesser der kleinsten ungefähr einen Meter betrug und die größte über 3,40 Meter maß. Die Rosen bestehen aus Glasfaser und Kunstharz und wurden anschließen mit Airbrushfarbe getönt. In der Nacht leuchten die Blüten im Inneren, wobei die Leuchtkraft variiert. Einige Blumen blieben nach den Feierlichkeiten im öffentlichen Raum bestehen, die übrigen Blüten wurden verkauft. (Rieke Fender)

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