ehem. Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Berliner Omnibus AG (ABOAG)

Gebäude mit baugebundener Kunst

ehem. Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Berliner Omnibus AG (ABOAG)

Baugebundene Kunst (3)

Langgestrecktes, viergeschossiges Fabrikgebäude mit drei markanten Treppenaufgängen, die durch erhöhte, expressionistisch gestaltete Giebel betont sind. Die Fassade ist durch nach oben kleiner werdende Sprossenfenster geöffnet, die Achsen sind durch spitzwinklig vorspringende Lisenen gegliedert. Die gesamte Fassade ist mit roten Klinkern verblendet (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Ahrens, Franz (Architekt:in)
1927-1928

Warthmüller, Alfred (Architekt:in)

Objekt­geschichte

Auf dem Gelände an der Eichenstraße 4 wurde 1872 die 1859 gegründete Beermann´sche Fabrik für Landmaschinen ansässig. Dieses Fabrikationsgelände zwischen Spree und Landwehrkanal übernahm 1924/25 die Allgemeine Berliner Omnibus-Aktien-Gesellschaft (ABOAG) und nutzte es zum Bau und zur Reparatur von Autobussen. 1928 wurde die Hauptwerkstatt nach Entwurf von Alfred Warthmüller und Franz Ahrens gebaut. Zu DDR-Zeiten war das VEB Kombinat Auto-Trans Berlin auf dem Gelände an der Eichenstraße 4 ansässig. Das Gelände befand sich im Sperrgebiet der Ost-West-Grenze. Seit den 1990er Jahren wird das Gelände einschließlich der Halle von der „Arena“ als Veranstaltungsort genutzt (Susanne Kähler).


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