Die Windsbraut fegt durch Tempelhof

Die Windsbraut fegt durch Tempelhof

Das Kunstwerk, bestehend aus einer Wand mit daran montierter Figur, steht an der westlichen Längsseite eines rechteckigen Platzes innerhalb der L-förmig im Westen und Norden von Siedlungsmiethäusern umfassten Grünanlage Hoeppnerstraße / Ecke Mohnickesteig. Die Wand, an der die Figur „Windsbraut“ montiert ist, besteht aus mehreren Betonplatten, die sich an der Rückseite der Hauptfront als Stützen im stumpfen Winkel fortsetzen. An der Vorderseite ist diese Wand mit schwarzgrauen rechteckigen Quarzitplatten verkleidet. Die Figur ist mit einer aus einem Metallrohr bestehenden Halterung in einigem Abstand dergestalt an die Wand montiert, dass sie davor zu schweben scheint. Sie nimmt die linke obere Ecke der Wand ein. Die „Windsbraut“ selbst auf ihrer linken Seite liegende weibliche Figur, ist abstrahierend formuliert. Ihr rechtes Knie und der rechte Ellenbogen weisen nach oben, der Blick ist ebenfalls nach oben gerichtet. Die Oberfläche der mit einer graugrünlichen Patina überzogenen Plastik aus Neusilber wirkt durch Zerklüftung und Schraffur sehr lebendig und bewegt. (Kähler/Kuhn)

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Reuter, Erich F.Künstler_In1965
Maße
PlastikLänge26 m
Verwendete Materialien
PlastikNeusilber
WandBeton
Quarzit, Platten
MontierungStahl, auf der Rückseite der Plastik
Technik
Plastikgegossen
patiniert, dunkelbronzefarben
Wandgegossen
verkleidet
Inschriften
Bezeichnung
am Objekt vorne links
E. F. Reuter
Zustand
gesamtgut
gesamtverschmutzt
Umgebungbefriedigend, verwildert und Asphaltdecke vielfach gebrochen
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • , S. 94. Damus/Rogge 1979, S. 94
  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 136.
  • Ehmann, Horst: Berlin: Kunst im Stadtraum, Berlin, 1988, S. 114.

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