Die Windsbraut fegt durch Tempelhof

Die Windsbraut fegt durch Tempelhof

Foto: Susanne Kähler, 2004, CC-BY-4.0

Das Kunstwerk, bestehend aus einer Wand mit daran montierter Figur, steht an der westlichen Längsseite eines rechteckigen Platzes innerhalb der L-förmig im Westen und Norden von Siedlungsmiethäusern umfassten Grünanlage Hoeppnerstraße / Ecke Mohnickesteig. Die Wand, an der die Figur „Windsbraut“ montiert ist, besteht aus mehreren Betonplatten, die sich an der Rückseite der Hauptfront als Stützen im stumpfen Winkel fortsetzen. An der Vorderseite ist diese Wand mit schwarzgrauen rechteckigen Quarzitplatten verkleidet. Die Figur ist mit einer aus einem Metallrohr bestehenden Halterung in einigem Abstand dergestalt an die Wand montiert, dass sie davor zu schweben scheint. Sie nimmt die linke obere Ecke der Wand ein. Die „Windsbraut“ selbst auf ihrer linken Seite liegende weibliche Figur, ist abstrahierend formuliert. Ihr rechtes Knie und der rechte Ellenbogen weisen nach oben, der Blick ist ebenfalls nach oben gerichtet. Die Oberfläche der mit einer graugrünlichen Patina überzogenen Plastik aus Neusilber wirkt durch Zerklüftung und Schraffur sehr lebendig und bewegt. (Kähler/Kuhn)

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Reuter, Erich F. (Künstler:in)
1965

Maße

(Plastik)
Länge

26 m

Verwendete Materialien

Neusilber (Plastik) (Materialarchiv)
Beton (Wand) (Materialarchiv)
Quarzit (Materialarchiv) , Platten
Stahl (Montierung) (Materialarchiv) , auf der Rückseite der Plastik

Technik

gegossen (Plastik)
patiniert, dunkelbronzefarben
gegossen (Wand)
verkleidet

Inschriften

Bezeichnung
am Objekt vorne links
»E. F. Reuter«

Zustand

gut (gesamt, 2004)
verschmutzt (gesamt, 2004)
befriedigend (Umgebung, 2004), verwildert und Asphaltdecke vielfach gebrochen

Vollständigkeit

vollständig


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