Denkmal Opfer des Faschismus

Denkmal Opfer des Faschismus

Foto: Susanne Kähler, 2011, CC-BY-4.0

Auf dem mit Betonsteinplatten belegten Platz steht nahe zur Straße Adlergestell auf quadratischem Grundriss und quadratischer Sockelplatte ein rechteckiger Sockelpfeiler aus grobkörnigem Gestein (Travertin?), bekrönt von einer auf ihm festgeschraubten Eisenschale. Auf der Rückseite des Pfeilers unten rechts eine rechteckige Metallplakette mit Angaben zum Werk und seiner Geschichte.

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Kühn, Fritz (Künstler:in)
1945

Kühn, Achim (Künstler:in)
Neuschöpfung der Eisenschale 2005

Datierungs­hinweise

1970 abgebaut und deponiert; 2005 Neuaufstellung mit neugeschaffener Schale; Wiedereinweihung am 11.09.2005

Objekt­geschichte

1945 wurde das Denkmal „Den Opfern des Faschismus“ in der Platzmitte aufgestellt. Den Entwurf lieferte vermutlich Fitz Kühn, der auch die bekrönende Eisenschale schuf. 1969/1970 wurde das Monument im Zusammenhang mit der Neugestaltung der nahen und ferneren Bahnhofsumgebung abgebaut. Der Sockelpfeiler wurde in der PGH Steinmetzhütte eingelagert, wo die Schale verloren ging. Anstelle des Monumentes von 1945 wurde 1975 ein Denkmal an den 8. Mai 1945, geschaffen von Günther Schmolke, aufgestellt. 2005 wurde das verloren gegangene Denkmal von 1945 in alter Gestalt wieder neu hergestellt. Die verloren gegangene Eisenschale schuf nach dem historischen Vorbild der Sohn von Fritz Kühn, Achim Kühn. Die Einweihung fand am 11.09.2005 um 11 Uhr statt (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).

Verwendete Materialien

Naturstein (Sockel), Travertin?
Eisen (Aufsatz) (Materialarchiv)
Metall (Plakette) (Materialarchiv)

Inschriften

Inschrift (appliziert)
am Sockel
»DEN / OPFERN / DES / FASCHISMUS«

Plakette (appliziert)
am Objekt, seitlich
»Den Opfern des Faschismus / Fritz Kühn, 1945 / Entfernt 1970 / Wiederaufstellung 2005«

Zustand

gut (2011)

Vollständigkeit

vollständig, seit Rekonstruktion der Schale 2005


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