Thorak, Josef

1889 – 1952

Nach einer handwerklichen Ausbildung als Töpfer und einem Studium an der Kunstgewerbeschule in Wien folgte eine Ausbildung zum Bildhauer zunächst in Wien und anschließend in Berlin. Seit 1920 arbeitete Thorak freischaffend. Erste Aufträge für die Familie und die Firma Ullstein ebneten hier seinen Weg. Von 1933 bis 1935 arbeitete Thorak an Monumentalplastiken in der Türkei, ehe er an bauplastische Aufgaben für NS-Bauprojekte, wie die Reichsbank in Berlin, den Pavillon für die Weltausstellung in Paris 1937 oder das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg beteiligt wurde. 1937 zog Thorak nach München und erhielt von der dortigen Akademie eine Professur. Albert Speer baute für ihn ein Atelierhaus in Baldham bei München, das den monumentalten Formaten, in denen Thorak arbeitete, gerecht wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstörte Thorak viele seiner Werke und widmete sich religiösen Darstellungen. (Jospehine Gabler)

Mitwirkung

Reichsadler (Bildhauer:in)

Penthesilea (Bildhauer:in)

Boxer (Künstler:in)

Arbeit und Heim (Künstler:in)

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