Wilhelm-Bölsche-Schule

Gebäude mit baugebundener Kunst

Wilhelm-Bölsche-Schule

Real-Progymnasium Friedrichshagen, Wilhelm-Firl-Sprachheilschule, Gymnasium Köpenick

Foto: Nicola Vösgen, 2023, CC-BY-4.0

Baugebundene Kunst (2)

Das Hauptgebäude der heutigen Wilhelm-Bölsche-Schule ist ein dreigeschossiger, mit Graukalkmörtel rau verputzter Mauerwerksbau, der Kalksteinsockel hat eine Rustikaquaderung. Die langgestreckte Hauptfassade wird gegliedert durch einen sechsachsigen Mittelrisalit mit einem großen überdachten Rundbogenportal als Haupteingang und seitlich übergiebelten Eckvorlagen. An der westlichen Schmalseite befindet sich das ehemalige Rektorenwohnhaus (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Bachmann, Jürgen (Architekt:in)
1904-1905

Jürgensen, Peter (Architekt:in)

Objekt­geschichte

Aufgrund der steigenden Schülerzahlen des Progymnasiums in Friedrichshagen fasste die Gemeindevertretung im Oktober 1903 den Entschluss, ein neues Schulgebäude an der Ecke Ahornallee / Kirschstraße (der heutigen Aßmannstraße) zu errichten. Nach Plänen des Berliner Architekturbüros Jürgensen & Bachmann begannen die Bauarbeiten im Sommer 1904. Die Einweihung des neuen Schulhauses fand nach nur 1 ½ Jahren Bauzeit am 06. Januar 1906 statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude mehrere Jahre von der neu gegründeten Gerhart-Hauptmann-Schule genutzt. Seit 1973 befand sich hier die Sprachheilschule „Wilhelm Firl“. Seit 1991/92 diente es als Standort für das 5. Gymnasium Köpenick, das 1994 nach dem Schriftsteller und Begründer des Friedrichshagener Dichterkreises Wilhelm Bölsche (1861-1939) in Bölsche-Gymnasium umbenannt wurde. 2000 ist das Gymnasium aufgelöst und der Gerhart-Hauptmann-Schule angegliedert worden. Nach Schließung des Gymnasium wurde die Schule zunächst als Realschule weitergeführt und 2010 in eine Integrierte Sekundarschule umgewandelt, die heute den Namen Wilhelm-Bölsche-Schule trägt (Nicola Vösgen).


Ihre Information ist gefragt

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Kapazitätsgründen nur in Ausnahmefällen und ausschließlich bei wissenschaftlichem Interesse Fachfragen zur Bildhauerkunst beantworten können.