Vier Jahreszeiten-Allegorie

Vier Jahreszeiten-Allegorie

Foto: Susanne Kähler, 2012, CC-BY-4.0

Die vier Allegorien der Jahreszeiten sind in Gestalt von barocken Putten auf geschweiften Sockeln formuliert. Sie halten die für die Jahreszeitenfolgen des 18. Jahrhunderts typischen Attribute (Blumen, Korn, Weintrauben, Feuer/wärmende Decke) und sind zur weiteren Kennzeichnung mit Bezeichnungen an den Plinthen ausgestattet. Der Frühling, mit dem die Reihe von links beginnt, zeigt das Kürzel VER für Vertumnus, die folgenden Figuren tragen die Bezeichnung AESTAS (Sommer), AUTUMNUS (Herbst) und der Winter HIEMAS. Die Figuren sind aus sandsteinfarbenem Kunststein (Beton) gearbeitet (Susanne Kähler, Jörg Kuhn).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Unbekannt (Künstler:in)
1984-1985, der verlorenen Vorbilder von 1912/16

Starcke, Dietrich (Bildhauer:in der Kopie)
Kube, Heinrich (Bildhauer:in der Kopie)

Datierungs­hinweise

vermutlich nach Vorbildern um 1912 nach barocken Vorbildern

Objekt­geschichte

Die puttenhaften Jahreszeiten-Allegorien sind nach Kopien barocker Originale des 18. Jahrhunderts oder nach neubarocken Vorbildern auf der Grundlage historischer Fotografien der Parkanlage 1984-1985 von Dietrich Starcke und Heinrich Kube nachgeschaffen worden. Der 1912-1916 angelegte und reich ausgestattete neubarocke Park verwahrloste nach dem Zweiten Weltkrieg. 1976-1983 erfolgten erste Wiederherstellungsmaßnahmen. Der Körnerpark ist seit 1983/84 ein eingetragenes Denkmal. Die vier Jahreszeiten-Allegorien wurden 1985 anstelle der verlorenen ursprünglichen vier Figuren der erstausstattung im Körnerpark aufgestellt (Susanne Kähler, Jörg Kuhn).

Verwendete Materialien

Kunststein (Materialarchiv)

Inschriften

Inschrift (mitgegossen)
an den vier Plinthen vorne
»VER(tumnus) / AESTAS / AUTUMNUS / HIEMAS«

Zustand

ergänzt (2012), Hand beim Winter (Hiemas)
veralgt (2012)
biogener Bewuchs (2012)

Vollständigkeit

vollständig


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