VDE Haus

Gebäude mit baugebundener Kunst

VDE Haus

Baugebundene Kunst

Bei dem Eckgebäude handelt es sich um einen fünfgeschossigen, zweiflügeligen Stahlbetonskelettbau mit Flachdach. Die Fassaden sind mit hellem Muschelkalk verblendet. In allen Geschossen dicht gereihte hochrechteckige Fenster mit Rahmungen in Blau, die eine waagerechte Gliederung ergeben. Der Trakt in der Krumme Straße ist dem Straßenverlauf folgend am nördlichen Ende abgeknickt. Der Flügel an der Bismarckstraße leicht zurückgesetzt, nur der östliche Abschluss verläuft in der Straßenflucht und ist leicht überhöht, so dass sich ein risalitartiger Bauteil ergibt, der das Gebäude von der anschließenden Häuserflucht deutlich abhebt. Hier befindet sich das Eingangsportal mit Reliefschmuck (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Hertlein, Hans (Architekt:in)
1929-1931

Objekt­geschichte

Eines der wenigen Vereinshäuser, das in der Zeit der Weimarer Republik entstanden ist. Der Verband Deutscher Elektrotechniker e.V. (VDE) beauftragte den Architekten Hans Hertlein 1929 mit der Errichtung des Geschäftshauses. Die Bauleitung übernahm Dipl.-Ing. Rappold, die Ausführung erfolgte durch die Firma Boswau & Knauer A.G. Die Einweihung fand am 1. Oktober 1931 statt. Heute beherbergt das Gebäude den Verband für Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik e.V. (Nicola Vösgen).


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