Trilogie

Trilogie

Cano gruppierte auf einer rechteckigen Plinthe verschiedene Elemente aus flachen Stahlblechen, wobei er teils geometrische, teils eher organische Formen verwendete. Drei Hauptelemente sind auszumachen: Die höchste Figur hat einen organisch geformten „Körper“ und wird von an Hörner erinnernde Spitzen bekrönt, die zweithöchste Figur hat als oberen Abschluss ein blau lackiertes Dreieck, die niedrigste der Figuren hat einen halbrunden „Kopf“ auf dem sich mit Stäben angesetzte gelbe und blaue Scheiben befinden. Eine lanzenartige Stange bildet die Querverbindung der einzelnen Elemente. Weitere geometrische Elemente vervollständigen die Komposition.
In der von den Bildhauern selbst verfassten Presseerklärung zu dem Projekt wird die Figur folgendermaßen beschrieben: „Drei Formenelemente analog zu der Situation Mutter, Vater und Kind“ („Dokumentation der Bildhauergruppe „Glyptiker“, Rathaus Schöneberg). (Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Cano, Miguel EstebanKünstler_In1984
Maße
PlastikHöhe2.4 m
Breite2.4 m
Tiefe1.4 m
Verwendete Materialien
SockelKlinker
PlastikStahl, künstlich korrodiert
Technik
Sockelgemauert
Plastikkorrodiert, künstlich
lackiert, teilweise
geschweißt
ZustandZeitpunkt
gesamtverschmutzt, leicht2004
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 143.
  • Kähler, Susanne: Stahlplastiken in Berlin - Zur Etablierung des Materials im öffentlichen Raum, S. 138-142, besonders S. 140.

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