Tangentiale Berührung

Tangentiale Berührung

Foto: Susanne Kähler, 2003, CC-BY-4.0

Bei dem Kunstwerk mit dem Titel „Tangiale Berührung“ handelt es sich um ein fast fünf Meter hohes Objekt aus Edelstahl. Die Oberfläche ist leicht angeschliffen, so dass stetig wechselnde Lichtreflexe im Zusammenspiel mit der natürlichen und künstlichen Belichtung entstehen. Die abstrakte Plastik zeigt einen in etwa rechteckigen schmalen Sockel. Daraus erwächst ein Gebilde, dass sich im unteren Teil aus einer V-Form entwickelt, in eine Art „Omega“ übergeht und in dem gebrochenen Bogen eine Kugelform zangenartig umklammert. Die massiv wirkende Kugel wird durch die vergleichsweise „tangiale“, d. h. nur bedingt feste Umklammerung gehalten, birgt also scheinbar ein statisch unsicheres Element. Real ist die Plastik jedoch festgefügt, was sich jedoch erst bei näherer, umlaufender Betrachtung zeigt (Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Haase, VolkmarKünstler_In1988
Maße
gesamtHöhe49 m
Verwendete Materialien
Edelstahl
Technik
gesamtgeschweißt
geschwärzt
geschliffen
poliert
ZustandZeitpunkt
gut2018
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 159.
  • Haase, Volkmar: Volkmar Haase. Skulptur im öffentlichen Raum 1962-2010, Dresden, 2010, S. 32-33.

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