Stehende

Stehende

Stehender Mädchenakt auf annähernd runder Plinthe. Die junge frau hält den rechten Arm am Körper herabgeführt, den linken Arm angewinkelt erhoben. Die linke Hand fasst an den Hinterkopf. Der Kopf ist leicht zur Seite gedreht. Die Stehende steht im spielerischen Kontrapost. Die Plastik ist auf einen rechteckigen, gemauerten Sockel montiert (Jörg Kuhn)

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Maerker, OttoBildhauer_In1960
Fa. LauchhammerGießerei
VEB Lauchhammer
Datierungshinweise
1961 erworben, aufgestellt 1962
Objektgeschichte
1960 modelliert und 1961 im Volkseigenen Bretrieb in Lauchhammer gegossen. Aufgestellt im Tierpark Friedrichsfelde 1962. "Ehe wir uns aber zu einem Kaffeestündchen niederlassen, machen wir schnell einen Abstecher zum Reiherflugkäfig, wo an einem idyllischen Ruheplatz ein Mädchenakt mit dem von Künstlern 'selten' vergebenen Namen 'Stehende' von Otto Maerker uns erfreut. Diese Bronze, 1961 angekauft und 1962 aufgestellt, läuft bei den Tierparkmitarbeitern unter dem Namen 'Uschi', mutmaßlich wegen einer gewissen Ähnlichkeit. Der VEB Schwermaschinenbau Lauchhammerwerk, der viele unserer Plastiken goss, spendete dankenswerterweise dem Tierpark im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks den Kunstguß im Werte von 5400,- Mark" (Heinrich Dathe, 1980, S. 57-60) (Jörg Kuhn).
Verwendete Materialien
FigurBronze
SockelKunststein
Technik
Figurgegossen
Sockelgemauert
Inschriften
Bezeichnung (gegossen)
auf der Plinthe hinten
Otto Maerker / 1960
Bezeichnung (gegossen)
an der Plinthenkante links
V.E.B. LAUCHHAMMER
ZustandZeitpunkt
gut2019
Patinaberieben, leicht2019
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 268.
  • Plastiken, Denkmäler, Brunnen in Berlin: Gesamtverzeichnis, Katalog, Berlin, 1993, S. 31.
  • Matthies, Enrico: Tiere mit steinernem Herzen und bronzener Haut. Der künstlerische Schmuck des Tierparks Berlin, Berlin, 2009, S. 41. Abb. 46
  • Dathe, Heinrich: Der künstlerische Schmuck des Tierparks Berlin, Berlin, 1980, S. 61. Abb. 62

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