St. Kamillus

Gebäude mit baugebundener Kunst

St. Kamillus

Baugebundene Kunst

In der Mitte der gestaffelten straßenseitige Front führt eine breite Freitreppe zu den ca. 2 Meter oberhalb der Straßenebene liegenden drei Rundbogenportalen, die den Eingang zu der St. Kamillus Kirche bilden. Darüber befinden sich fünf schmale hohe Rundbogenfenster mit tiefen Laibungen, seitlich mit großen konkaven Einwölbungen. Darüber folgen drei gestaffelt zurückgesetzte Stockwerke. An den beiden Außenseiten erheben sich zwei Glockentürme, deren Abschluss zwei metallene Kreuze bilden (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Mohr, Hermann (Architekt:in)
1931-1932

Objekt­geschichte

Der Kamillianer-Orden erwarb 1922 das schmale, aber tief ins Blockinnere reichende Grundstück am damaligen Friedrich-Karl-Platz 7/8. Der Orden plante die Errichtung eines großen Gebäudekomplexes, der eine Kirche für ca. 1.000 Gemeindemitglieder, das Pfarramt und Gemeindesäle, ein Klostergebäude, ein Altersheim mit 100 Betten sowie Kinderhort und Kindergarten umfassen sollte. Im Juli 1929 wurde der Architekt Hermann Mohr mit der Herstellung von Entwürfen beauftragt, nach denen 1931 die Ausführung der Gebäude begann. Die Einweihung fand am 26. Juni 1932 statt. In den Geschossen 1 bis 3 befindet sich die Kirche, in den zurückgesetzten oberen Stockwerken das Seniorenheim St. Kamillus für derzeit 40 Bewohnerinnen und Bewohner (Nicola Vösgen).


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