Skulptur mit Kopfreliefs

Skulptur mit Kopfreliefs

Auf einer künstlichen Anhöhe am Randes des Spielplatzes Winterfeldstraße Ecke Gleditschstraße steht eine Skulptur, die aus zwei aufeinander gestapelten Steinblöcken besteht. Der untere Stein – der Sockelstein – ist nur an manchen Stellen geglättet und wurde ansonsten grob behauen belassen. Der obere Stein ist umlaufend mit Reliefs versehen, nämlich mit Darstellungen von Gesichtern, die mit ihren großen Nasen, offenen Mündern und Kopfbedeckungen an Kasperle-Theater-Figuren erinnern (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Unbekannt1990-1999
Objektgeschichte
Der östliche Rand des Winterfeldplatzes erfuhr seine heutige Bebauung im Wesentlichen durch das Konzept des Architektenehepaares Hinrich und Inken Baller von 1990. Die von ihnen gestalteten Gebäude sind das Wohnhaus an der Ecke Winterfeldstraße, eine Kindertagesstätte und die Sporthalle der Spreewaldgrundschule an der Ecke Pallasstraße. Das Hauptgebäude zu dieser Schule stammt bereits aus dem Jahr 1894. Der Mangel an einem Spielplatz wurde erst im Anschluss in den 1990er Jahren ausgeglichen, in dem auf dem dreieckigen Grundstück zwischen Gleditsch und Winterfeldstraße ein Areal mit Spielgeräten und künstlerisch gestalteten Mosaikelementen ausgestattet wurde. In diesem Zuge wurde auf einer Anhöhe die Skulptur mit den Kopfreliefs aufgestellt. Es stellt den Versuch dar, eine Skulptur in einen Kinderspielbereich einzubinden, ohne sie selbst zum Klettergerüst zu machen (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).
Verwendete Materialien
SkulpturTuff
Technik
Skulpturbehauen
ZustandZeitpunkt
gesamtgut2008
beschmiert, stark2008
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Twardawa, Susanne: Der Winterfeldtplatz in Berlin-Schöneberg : das Abenteuer liegt um die Ecke, Berlin, 2006.

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