Sieben Portraitmedaillons

Baugebundene Kunst

Sieben Portraitmedaillons

Foto: Nicola Vösgen, 2024, CC-BY-4.0

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Gebäude der baugebundenen Kunst

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Gebäude der baugebundenen Kunst

An dem vorgezogenen Mitteltrakt der Hugo-Gaudig-Schule befinden sich mittig oberhalb der Aula-Fenster im zweiten Obergeschoss sieben große Portraitmedaillons mit den Darstellungen bedeutender Dichter, Musiker und Lehrer. Die Köpfe sind vollrund ausgeführt und ragen weit aus der Medaillonfläche hervor. Am unteren Abschluss sind die Namen der Dargestellten genannt.
Im Einzelnen handelt es sich um die Portraits von (v.l.n.r): Homer, Cicero, Pestalozzi, W.v. Goethe, Beethoven, C.F. Gauss und F.v. Schiller (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Schliepstein, Gerhard (Bildhauer:in)
1929-1930

Objekt­geschichte

Die Portraitmedaillons bestehen wahrscheinlich aus Kunststein und wurden um 1929/30 nach Modellen von Gerhard Schliepstein geschaffen. Den einzigen Hinweis auf die Urheberschaft von Schliepstein liefert Erwin Müller in seiner ausführlichen Beschreibung der Porzellanplastik des Künstlers von 1930. Er erwähnt dort u.a. als bauplastische Arbeit „de(n) große(n), harmonisch abgewogene(n) Goethekopf, der an einer Schule in Tempelhof von der Seelengröße des Olympiers und der unvergleichlichen plastischen Vielseitigkeit des Künstlers Zeugnis ablegt.“ Im Nachlass von Gerhard Schliepstein haben sich Fotos von zwei der Portraitköpfe erhalten. Die Medaillons werden in den Baubeschreibungen 1928 und 1929 nicht erwähnt. Neben dem Hinweis auf den Goethekopf in der Publikation von Erwin Müller sind die sieben Medaillons in einer 1930 veröffentlichten Publikation über die Siedlung Tempelhofer Feld eindeutig auf einem der Fotos erkennbar (Nicola Vösgen).

Maße

Durchmesser
0.7 m

Verwendete Materialien

Kunststein (Materialarchiv) , (Vermutung)

Technik

bearbeitet

Zustand

befriedigend (2023)

Vollständigkeit

vollständig


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