Schlusssteine vermutl. Germania, Athena und Demeter

Baugebundene Kunst

Schlusssteine vermutl. Germania, Athena und Demeter

Foto: Nicola Vösgen, 2023, CC-BY-4.0

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Deutsches Patentamt

Gebäude der baugebundenen Kunst

An der Gitschiner Straße liegt die 234 Meter lange Schaufront des Patentamtes mit risalitartig vorspringendem Mittelbau, in dem sich der Hauptzugang zum Gebäude befindet. Die drei Rundbögen des Hauptportals schließen mit drei Frauenköpfen als Schlusssteine ab.
Der rechte Frauenkopf trägt einen Eichenkranz im Haar und ist vermutlich als Germania zu deuten. Der mittlere Kopf trägt einen korinthischen Helm, daneben sind Lorbeerzweige erkennbar, so dass es sich vermutlich um Athena, die Göttin der Weisheit handelt. Das Haar des rechten Kopfes ist mit einem Ährenkranz bedeckt, was auf Demeter, die Göttin der Ernte, hinweist (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Günther-Gera, Heinrich (Bildhauer:in)
1904-1905

Objekt­geschichte

Die Modelle für die drei Schlusssteine stammen von Heinrich Günther-Gera, der sie um 1904/05 schuf (Nicola Vösgen).

Verwendete Materialien

Sandstein (Materialarchiv)

Zustand

verwittert (2023), leicht
(2023), teilweise Ausbesserungen erkennbar

Vollständigkeit

vollständig


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