Petermännchen

Petermännchen

Foto: Pauline Ahrens, 2023, CC-BY-4.0

Das vertikal ausgerichtete Wandrelief aus Gips mit dem Titel „Petermännchen“ befindet sich an einem Gaststättengebäude, das dem Wohngebäude vorgelagert ist, im Wohngebiet Kaulsdorf-Nord. Mit dem Motiv des Reliefs, dem „Petermännchen“, nimmt der DDR-Künstler Dietrich Lusici Bezug auf den Schweriner Schlossgeist, welcher eine volkstümliche Sagengestalt darstellt und setzt den mecklenburgischen Erbauern des Stadtteils damit ein Denkmal (vgl. Kunst in der Großsiedlung, 2008, S.218.).
Der Gips des Reliefs ist grau und weist eine deutliche Oberflächenstruktur auf. Die Figur setzt sich aus abstrakten Formen zusammen, die unterschiedliche Materialien und Gegenstände darstellen. Damit erinnert das Relief an das Prinzip der Materialcollage.
Mittig ist eine roboterähnliche, abstrakt dargestellte Figur zu sehen, deren Arme aus einem horizontalen Querbalken mit strahlenförmigen Händen an beiden Seiten bestehen und das Bild mittig teilen. Überhalb ist ein quadratischer Kopf mit lachendem Gesicht zu sehen. in der rechten oberen Ecke ist eine stilisierte Sonne abgebildet. Unterhalb der Arme setzt sich er Körper der Figur aus geometrischen Formen zusammen, welche an Maschinenbauteile erinnern. Das linke Bein ist nach oben angewinkelt, wodurch eine gewisse Dynamik entsteht. Die Figur ist umgeben von weiteren, vegetabilen und technischen Formen, die erhaben oder in das Material eingeritzt sind,

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Lusici, Dietrich (Künstler:in)
1984

Datierungs­hinweise

Endabnahme am 7.11.1984

Objekt­geschichte

Das Wandrelief aus Gips wurde 1984 von Dietrich Lusici entworfen. De Endabnahme des Kunstwerks erfolgte am 07.11.1984. Es befindet sich an einem Gaststättengebäude im Wohngebiet Kaulsdorf–Nord, das einem Wohngebäude vorgelagert ist. Mit der abgebildeten Figur nimmt der Künstler Bezug auf die Sagenfigur des Schweriner Schlossgeistes. Mit der Zuordnung dieser heiter dargestellten Figur zur Gaststätte werden Heiterkeit und fröhliche Geselligkeit vermittelt. Der Künstler schuf in diesem Wohngebiet noch weitere, nicht mehr erhaltene Reliefgestaltungen für Gaststätten (vgl. Kunst in der Großsiedlung, 2008, S.218).

Maße

Höhe
Breite
1.2 m
0.75 m

Verwendete Materialien

Gips (Materialarchiv) , Stuck

Vollständigkeit

vollständig


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