Mädchen mit Ball

Mädchen mit Ball

Foto: Nicola Vösgen, 2019, CC-BY-4.0

Im Stadtpark Lichtenberg befindet sich südöstlich der Plansche in der Mitte eines Rondells an einer Wegekreuzung das „Mädchen mit Ball“. Die überlebensgroße Statue steht auf einem niedrigen, aus Klinker gemauerten Sockel. Dargestellt ist ein junges Mädchen, das mit einem eng anliegenden Sporttrikot bekleidet ist, so dass die Darstellung fast einen Akt suggeriert. Die extrem schmalgliedrig gearbeitete Figur schaut nach oben zu dem Ball, den sie zwischen den hoch nach oben ausgestreckten Armen balanciert. Auf der langgestreckten Plinthe haben die nach außen gestellten Füße einen festen Stand (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Unbekannt (Bildhauer:in)
1965

Seiler & Siebert, Bildgießerei Schöneiche (Gießerei)

Objekt­geschichte

In den Verzeichnissen der Denkmalpflege wird seit den späten 1970er Jahren, ebenso wie in den Publikationen über „Skulpturen und Denkmäler in Berlin“ von Stefanie Endlich (1990), „Plastiken, Denkmäler und Brunnen im Bezirk Lichtenberg“ von Sylvia Brösicke-Istok (1993) sowie dem Allgemeinen Künstlerlexikon (De Gruyter Verlag) Christa Sammler als Bildhauerin für das „Mädchen mit Ball“ genannt. Christa Sammler teilte jedoch in einem Gespräch im August 2023 dem Kunsthistoriker Dirk Schermer mit, dass diese Bronzeplastik nicht von ihr stammt. Eine intensive Recherche nach weiteren Informationen zu der Bronzeplastik und dem Zeitpunkt ihrer Aufstellung blieb bislang ohne Ergebnis (Nicola Vösgen).

Maße

(Sockel)
Höhe
(Sockel)
Breite
(Sockel)
Tiefe
(Plinthe)
Höhe
(Plinthe)
Breite
(Plinthe)
Tiefe
(Figur)
Höhe

0.37 m

0.62 m

1 m

0.04 m

0.3 m

0.68 m

2.2 m

Verwendete Materialien

Bronze (Figur) (Materialarchiv)
Klinker (Sockel) (Materialarchiv)

Technik

gegossen (Figur)
gemauert (Sockel)

Zustand

berieben (Plinthe, 2019), teilweise
gebrochen (Klinkersteinkanten, 2019), teilweise

Vollständigkeit

vollständig


Ihre Information ist gefragt

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Kapazitätsgründen nur in Ausnahmefällen und ausschließlich bei wissenschaftlichem Interesse Fachfragen zur Bildhauerkunst beantworten können.