Kriegerehrenmal

Kriegerehrenmal

Zweistufiger Standsockel. Darauf im hinteren Bereich ein Zippus aus Granit über etwa quadratischem Grundriss, verziert mit eckbetonenden Lorbeergehängen. Vielfach gestufter Aufsatz in Gestalt eines Kranzes mit aufliegendem Stahlhelm. Auf der Front Darstellung des EIsernen Kreuzes, darunter eine Widmungsinschrift und Namen von Kriegsopfern des Jahres 1914, auf den drei anderen Seiten ebenfalls Namen von Kriegsopfern aus den Jahren bis 1918. Vor dem Monument auf dem Standsockel im vorderen Bereich: eine nach 1945 ergänzte Liegeplatte (Pultstein) mit Inschrift (Jörg Kuhn).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
UnbekanntKünstler_In1923
Datierungshinweise
ergänzt durch Liegeplatte nach 1945
Objektgeschichte
1923 errichtet, nach 1945 ergänzt
Maße
gesamtHöhe3 m
Verwendete Materialien
gesamtGranit, hellgrauer
Technik
gesamtbehauen
zusammen gefügt
Inschriften
Inschrift (vertieft, farbig ausgelegt)
Front
UNSEREN TEUREN / GEFALLENEN / UND IM KRIEGE / GEBLIEBENEN / ZUM GEDÄCHTNIS
Inschrift (Liegeplatte, Pultstein)
vor dem Zippus
UNSEREN TOTEN UND VERMISSTEN AN ALLEN FRONTEN UND IN DER HEIMAT ZUM GEDÄCHTNIS 1939-1945
ZustandZeitpunkt
gesamtverwittert, leicht2004
gut2004
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 94.
  • Wille, Klaus-Dieter: Spaziergänge in Tempelhof, Berlin, 1985, S. 94, 104-105. Materialangabe falsch (Sandstein)
  • Wollschläger, Paul: Der Bezirk Tempelhof. Eine Chronik in Geschichten und Bildern, Berlin, 1964, S. 98-104.
  • Berger, Ursel: Enthüllt: Berlin und seine Denkmäler: Zitadelle, Berlin, 2017, S. 90.

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