Keramiksäule

Keramiksäule

Foto: Susanne Kähler, 2009, CC-BY-4.0

In der Grünanlage links vom Eingang zum Stadtbad Lankwitz steht die 360 hohe pfeilerförmige „Säule“ über einem rechteckigen Grundriss. Die Stele ist rundum mit farbig glasierten, glänzenden Keramikteilen bestückt, die unterschiedliche Formen und Profile aufweisen. Die Grundfarbe ist blau in unterschiedlichen Tönen, darauf befinden sich gelbe und orangefarbene blütenförmige und an Sonnenstrahlen erinnernde Elemente. An der oberen Kante der Südseite (Frontseite) sind orangerote konzentrische Kreise eingearbeitet, die an eine untergehende Sonne erinnern. Die blauen Keramikfliesen lassen Assoziationen zu Wasser und Himmel zu.

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Riée, SusanneKünstler_In1969
Objektgeschichte
Die Keramikstele entstand vermutlich aus Mitteln „Kunst am Bau“ im Zusammenhang mit dem Bau des Stadtbades Lankwitz. Gestalterisch ist es dem ein Jahr zuvor entstandenen Objekt mit dem Titel „Das Ding“ von Riée sehr verwandt.
Maße
ObjektHöhe3.6 m
Verwendete Materialien
ObjektBeton, Kern
Keramik, Verkleidung
Technik
Innenkerngegossen
Verkleidunggeformt
gebrannt
ZustandZeitpunkt
Objektgut2009
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Ehmann, Horst: Berlin: Kunst im Stadtraum, Begleitheft, S. 161.
  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 128.
  • , S. 128. Damus/Rogge 1979
  • Ehmann, Horst: Berlin: Kunst im Stadtraum, Berlin, 1988, S. 122.

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