Der ehemalige Waren- und Getreidespeicher im westlichen Bereich des Osthafens ist ein sechsgeschossiger Stahlskelettbau mit ausgebautem Dachgeschoss. Mittig erstreckt sich über neun Achsen der erhöhte Mittelteil, in dem der ehemalige Getreidespeicher untergebracht war, seitlich schließen sich über jeweils fünf Achsen die früheren Warenspeicher an.
Einzelne vor- und zurückspringenden Elemente sowie die vertikalen Pfeiler gestalten die Fassaden, die oberhalb des grauen Werksteinsockels mit rötlich-grauem Backstein verkleidet sind (Nicola Vösgen).
Standort
Kategorie
Epoche
Schaffende/
Krause, Friedrich (Architekt:in)
1907-1913, Entwurf
Kritzler, Fritz (Bildhauer:in)
Fassadengestaltung
Tischer, Max (Architekt:in)
Fassadengestaltung
Objektgeschichte
Im Bereich zwischen Oberbaumbrücke und der Treptower Ringbahnbrücke entstanden am nördlichen Spreeufer in den Jahren 1907 bis 1913 im Auftrag der städtischen Berliner Hallen- und Lagergesellschaft (Behala) und nach Plänen von Stadtbaurat Friedrich Krause die Speicher sowie Lager-, Wirtschafts- und Verwaltungsbauten des Osthafens. Mit der Gestaltung der Fassaden waren die freien Architekten Fritz Kritzler und Max Tischer beauftragt worden. Im September 1913 fand die feierliche Einweihung statt. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg diente der Getreidespeicher in der Nachkriegszeit als Lagerhaus. In den Jahren 2000-2001 wurde der Speicher zu einem Büro- und Lofthaus umgebaut. Heute wird das Gebäude von der Spreespeicher Event GmbH genutzt, die hier drei Event-Locations betreibt: das 2C Spreequartier, die Capitol Yard Golf Lounge und das 030 Eventloft (Nicola Vösgen).
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