Eulenbrunnen

Eulenbrunnen

Schöpfbrunnen

Foto: Susanne Kähler, 2012, CC-BY-4.0

Attraktiver Schöpfbrunnen aus Kunststein mit zwei gegeneinander gesetzten, nierenförmigen und mit goldfarbenem Mosaik ausgelegten Becken zu Seiten einer segelartig aufgezogenen Wand, die von einer aus rötlichem Naturstein gearbeiteten Eulenfigur bekrönt wird (Jörg Kuhn).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Szelinski-Singer, Katharina (Künstler:in)
1956-1957, Zuschreibung

Objekt­geschichte

Der Brunnen befindet sich auf dem 1949 angelegten Parkfriedhof Neukölln und zwar zwischen den Abteilungen 17, 10, 16 und 9 an einem Kreuzungsplatz. Die Denkmalkartei des Landesdenkmalamtes nennt für den Brunnen die Bildhauerin Katharina Szelinski-Singer, jedoch ohne weiteren Nachweis (ein Interneteintrag des Portals „Neuköllner Kultur“ von 2010 nennt Karl Wenke als Schöpfer des Brunnens, jedoch ohne Quellennachweis). Die Denkmalkartei des LDA weist auch für zwei weitere Brunnen des Parkfriedhofs (Schöpfbrunnen mit Reiherfigur, Schöpfbrunnen mit Fisch) Katharina Szelinski-Singer zu (ohne Nachweis). Ein weiterer Schöpfbrunnen des Friedhofs, geschmückt mit der stilisierten Figur eines Auerhahns, ist in der Denkmalkartei des LDA nicht erfasst und wird von den Autoren der WIKIPEDIA-Seite zum Parkfriedhof Neukölln versuchsweise der Bildhauerin Annemarie Haage zugeschrieben und zeitgleich zur Wasserschöpferin auf 1956/57 datiert. Der Schöpfbrunnen mit Fischfigur wird in diesem Zusammenhang und damit abweichend von der Angabe der Denkmalkartei des LDA, Gartendenkmalpflege, dem Bildhauer Gerhard Schreiter (1909-1974) zugeschrieben und das Entstehungsjahr mit 1956/57 vermutet. Zur weiteren plastischen Ausstattung des Parkfriedhofs gehören des Weiteren Vogeltränken (vgl. Denkmalkartei des LDA, Objekt-Nrn. 83 und 87) sowie im Bereich der Trauerhalle eine Skulptur in Form einer Doppelstele mit kreuzförmigen Ansätzen. Auf der Frontseite sind links in bräunlich ausgelegter Reliefzeichnung eine trauernde Frau und rechts ein trauernder Mann dargestellt. Diese Skulptur ist undatiert. Als neuestes plastisches Werk ist auf dem Weg vom Haupteingang am Hüfnerweg zur Trauerhalle auf einer regulär aufgestellten Parkbank eine polychrom gefasste Holzfigur einer lesenden Frau in Übergröße aufgestellt zu finden. Nähere Angaben zu diesem Werk liegen derzeit nicht vor (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).

Maße

Höhe
Länge
Breite
18 m
3 m
25 m

Verwendete Materialien

Kunststein (Materialarchiv)
Naturstein
Mosaik (Materialarchiv) , Goldmosaik
Brunnentechnik, Metallrohre u. a.

Zustand

gefährdet (2012)
rissig (2012)
veralgt (2012)
außer Betrieb (2012)

Vollständigkeit

vollständig

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