Erinnerungsmal an das Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe von 1926

Erinnerungsmal an das Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe von 1926

Foto: Sandra Böttcher, 2019, CC-BY-4.0

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Thieme, GerhardBildhauer_In1983
Stahn, GünterArchitekt_In
Objektgeschichte
1926 wurde das von Ludwig Mies van der Rohe entworfene Revolutionsdenkmal durch Wilhelm Pieck enthüllt. Das radikal moderne Denkmal wurde 1935 durch Nationalsozialisten zerstört. Die Fundamente konnten Ende der 1970er Jahre ergraben werden. Zwischen 1979 und 1983 konzipierten Stahn und Thieme ein Erinnerungsmal ist Gestalt einer Klinkermauer mit appilziertem Bronzerelief. Auf der Bronzetafel ist neben der in zwei Registern das Relief rahmenden Inschrift auch eine Reliefdarstellung des weltbekannten Revolutionsdenkmals zu sehen.
Verwendete Materialien
MauerKlinker
Bronze
Technik
Mauergemauert
Bronzegegossen
zusammen gefügt
Inschriften
Tafel (gegossen, appiziert)
am Objekt, Vorderseite
AUF DIESEM FUNDAMENT / STAND DAS / REVOLUTIONSDENKMAL (Reliefdarstellung des Denkmals) / FÜR KARL LIEBKNECHT / ROSA LUXEMBURG / UND VIELE ANDERE / REVOLUTIONÄRE KÄMPFER / DER DEUTSCHEN ARBEITERBEWEGUNG / 1926 ERRICHTET VON DER / KOMMUNISTISCHEN PARTEI DEUTSCHLANDS / NACH PLÄNEN VON / LUDWIG MIES VAN DER ROHE / 1935 VON DEN FASCHISTEN ZERSTÖRT
ZustandZeitpunkt
gut2019
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Lesser, Katrin: Gartendenkmale in Berlin: Friedhöfe, Petersberg, 2008, S. 100.
  • Endlich, Stefanie: Wege zur Erinnerung, Gedenkstätten und -orte für die Opfer des Nationalsozialismus, Berlin, 2007, S. 157.
  • , S. 218-219.
  • Goder, Ernst: Plastiken, Denkmäler, Brunnen in Berlin: Gesamtverzeichnis, Katalog, Berlin, 1993, S. 28.
  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 256.
  • Büttner, Horst: Hauptstadt Berlin; 2. Im Bereich Dokumentation u. Publikation bearb. von Horst Büttner ..., 1987, S. 178-180.

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