Diana mit Jagdhund

Diana mit Jagdhund

Artemis

Auf einem rechteckigen Postament in der Form des 18. Jahrhunderts steht in bewegtem Kontrapost über ansteigendem Terrain der Plinthenoberseite die antikisch gewandete Figur der Jagdgöttin Diana (griechisch: Artemis), erkennbar an dem sie begleitenden Jagdhund, der Mondsichel (Diadem) und dem Köcher, dem sie mit ihrer linken Hand einen Pfeil entnimmt (Jörg Kuhn).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Glume, Carl PhilippBildhauer des Vorbilds1990
Trümper, AxelBildhauerIn der Nachschöpfung
Nachname auch Trymper geschrieben zu finden
Datierungshinweise
nach einem Vorbild des 18. Jahrhunderts
Objektgeschichte
Im Rahmen der Wiederherstellung des Nordparterres am Schloss Friedrichsfelde wurden gegen Ende der 1980er Jahre Nachschöpfungen barocker Figuren aufgestellt. Sieben der barocken Vorbilder werden - mehr oder weniger zutreffend - dem Bildhauer Carl Philipp Glume (1724-1776), Mitglied einer im Berliner Raum bekannten Bildhauerfamilie - zugeschrieben. Glume hatte diese Skulpturen für den Schlosspark in Schwedt an der Oder gearbeitet (vgl. Torsten Freyhof: "Verwechselt und vergessen (Skulpturen aus der Werkstatt Glume)", in: Schwedter Jahreshefte, Heft 3, 2002, S. 19-27).
Verwendete Materialien
Sandstein
Technik
behauen
Inschriften
Bezeichnung (eingemeißelt)
an der Plinthenkante hinten
Kop. 1990 / Axel Trümper
ZustandZeitpunkt
biogener Bewuchs2019
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Matthies, Enrico: Tiere mit steinernem Herzen und bronzener Haut. Der künstlerische Schmuck des Tierparks Berlin, Berlin, 2009, S. 76.

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