Dankbrunnen

Dankbrunnen

Foto: Susanne Kähler, 2012, CC-BY-4.0

Erhalten ist die ehemals das Becken in ganzer Länge überspannende Plastik in Gestalt einer bogenförmigen Brücke in abstrakter plastischer Form. Der Bronzebogen verschmälert sich zur Mitte hin und bildet die Standfläche für eine abstrakte Figur mit zahlreichen barrenartigen Auslegern. In stark stilisierter Ausprägung könnte hier ein Baum dargestellt sein (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Blase, Jörg (Joachim)Künstler1965
Datierungshinweise
Modell vielleicht schon 1959
Objektgeschichte
Die ehemalige Brunnenplastik des nicht mehr erhaltenen Dankbrunnens steht auf einem mit grauen und rötlichgrauen Betonplatten belegten kleinen, spärlich mit Bänken bestückten Platz innerhalb einer Grünanlage vor dem Gelände der Katholischen Bruder-Klaus-Kirche. Ursprünglich verfügte der von der DeGeWo finanzierte Brunnen über ein rechteckiges Brunnenbecken aus Beton, das in den Boden eingelassen war und mit Goldmosaik (Fliesenmosaik) ausgelegt war. Der Brunnen ist zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt, vermutlich in den 1980er Jahren zugeschüttet und jeder Verweis auf ihn beseitigt worden. Die Plastik ist am rechten Bogenende unten bezeichnet. Laut dem leider stark fehlerhaften Internetportal www.neukoellner-kultur.de ist der „Brunnen“ eine „Kopie des 1959 in der Bosporusstraße in Tempelhof“ aufgestellten Brunnens. Der Nachweis zu dieser Angabe wird leider nicht geführt und konnte von den Verfassern nicht überprüft werden (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).
Maße
Höhe16 m
Länge46 m
Breite3 m
Verwendete Materialien
Bronze
Technik
gegossen
Inschriften
Bezeichnung (gegossen)
am rechten Bogenende
J. BLASE
ZustandZeitpunkt
Beckenverfüllt2012
Brunnenaußer Betrieb2012
Figurverschmutzt2012
Patinaberieben2012
Vollständigkeit
unvollständigRest einer Brunnenanlage

  Nachweise

  • Damus, Martin: Fuchs im Busch und Bronzeflamme. Zeitgenössische Plastik in Berlin-West, München, 1979, S. 213, 252. Abb. oben

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