Dachfigur Kunst

Baugebundene Kunst

Dachfigur Kunst

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Gebäude der baugebundenen Kunst

Neues Museum

Gebäude der baugebundenen Kunst

Auf der Südwest-Ecke des Daches des Neuen Museums steht die überlebensgroße allegorische Darstellung der „Kunst“. Die Statue trägt ein antikisierendes Gewand, ihr linker Arm ruht auf einer Herme mit dem Abbild der Artemis von Ephesos. Am Hermenschaft befinden sich rechteckige Relieffelder mit Darstellungen von Blumengebinden, Löwe, Stier, Hirsch und Pegasus. In der erhobenen rechten Hand hält sie eine Lotusblüte, ihr Haar ist mit Lorbeer bekränzt (Nicola Vösgen).

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Möller, Karl Heinrich (Bildhauer:in)
1855-1856, auch: Carl, Carl Heinrich (Modell)

Zinkgießerei Siméon Pierre Devaranne (Ausführende:r)
Ausführung in Zinkguss

Objekt­geschichte

Am 01. August 1855 wurde mit dem Bildhauer Karl Heinrich Möller der Vertrag für die Ausführung einer „weiblichen Figur, darstellend die Kunst“ geschlossen, das fertige Modell sollte bereits sechs Wochen später, am 15. September 1855, abgeliefert werden. Mit Vertrag vom 08. August 1855 wurde die Zinkgießerei Siméon Pierre Devaranne mit der Ausführung der „Kunst“ beauftragt. Ein halbes Jahr später, im April 1856, berichteten die „Dioskuren“, dass die für das Dach des Neuen Museum bestimmten vier Kolossalstatuen nun in Zink ausgeführt sind, sie noch einen „sandsteinfarbigen Oelanstrich“ erhalten und dann aufgestellt werden. Bis Anfang der 1990er Jahre stand die Figur auf dem Dach des Museums, anschließend war sie in einem Depot des Landesdenkmalamtes untergebracht. 1996 wurde sie umfassend restauriert (Metallrestaurierung Haber & Brandner) und schmückt seitdem wieder das Dach des Museums (Nicola Vösgen).

Maße

Höhe
2.85 m

Verwendete Materialien

Zink (Materialarchiv) , Zinkguss

Technik

gegossen

Zustand

sehr gut (2023)

Vollständigkeit

vollständig


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