Blüte

Blüte

Klingende Blume
Foto: Susanne Kähler, 2011, CC-BY-4.0

Auf einer rechteckigen Betonfundamentplatte montiert sind die sechs graublau gefassten Stahlstützen der Plastik („Windspiel“, Kinetische Plastik) „Klingende Blume“, ein Werk des Metallbildhauers Achim Kühn. Die Stützen bilden den Stängel einer abstrahierten Blüte. Sie öffnen sich winklig im oberen Bereich und auf ihnen sind die aus poliertem Stahlblech genieteten und geschweißten Blütenblätter so montiert, dass sie sich zusammen mit aufmontierten Stempeln im Wind bewegen und die „Blüte“ sich öffnet oder schließt. An der Unterseite ist jedes der Blätter mit sechs Gewichten aus Eisenscheiben beschwert. Bei Wind schlagen die Kugeln der Stempel aneinander, so dass ein Klang entsteht (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Kühn, AchimKünstler:in1978
Datierungshinweise
Aufstellung am 21.05. 1985
Objektgeschichte
Die Plastik entstand vermutlich im Zusammenhang den seit 1957 jährlich im spreeseitigen Teil des Parks in den Sommermonaten stattfindenden Ausstellungen „Blume und Plastik“. Das Aufstellungsdatum war der 21.5. 1985. Der in Grünau ansässige Achim Kühn ist als Sohn und Ateliernachfolger Fritz Kühns einer derjenigen Künstler, die am häufigsten mit Werken in Treptow vertreten sind. 2005 fand eine Sanierung statt (Susanne Kähler, Jörg Kuhn).
Maße
gesamtHöhe7.6 m
Durchmesser5.8 m
Gewicht2.5 Tonnen
Verwendete Materialien
Stahl
Stahl, Verarbeitungsform: Blech
Technik
gegossen
geschweißt
genietet
lackiert
ZustandZeitpunkt
beschmiert, teilweise2011
verschmutzt2011
korrodiert, leicht, im unteren Bereich2011
Vollständigkeit
vollständigSanierung 2005; Restaurierung nach Vandalismusschäden 2014 und 2016

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 341.
  • Weißpflug, Hainer: Treptow-Köpenick, 2009, S. 349.
  • Goder, Ernst: Plastiken, Denkmäler, Brunnen in Berlin: Gesamtverzeichnis, Katalog, Berlin, 1993, S. 77.
  • Kühn, Helgard: Achim Kühn Werkverzeichnis, Immenstadt-Werdenstein, 2017, S. 136. Nr. A-41

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