Asklepios

Asklepios

Foto: Susanne Kähler, 2005, CC-BY-4.0

Bärtige, männliche Figur mit die Brust freilassendem Gewand. Die Standfigur hält in der rechten Hand den Schlangenstab, Attribut des griechisch- antiken Heilgottes Asklepios.

Fakten

Kategorie

Standfigur   

Bezirk/Ortsteil

unbekannt

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Unbekannt (Künstler:in)

Datierungs­hinweise

aus der Sammlung des Prinzen Carl von Preußen; heutige Aufstellung um 1982

Objekt­geschichte

1824-1825 entstand nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels das Casino. Prinz Carl von Preußen (1801-1883) ließ das Casino innen und außen mit einer reichen Fülle an antiken Spolien, antiken Statuen, antikisierenden Figuren und Antikenkopien ausschmücken. Eine besondere Betonung erhielt die zum „Antikengärtlein“ gewendete Parkfassade des Casinos. In der Mittelachse wurde eine Nischenrahmung über einer u-förmigen marmornen Bank angebracht. Das Mittelfeld der Nische wurde und wird durch ein von Julius Schoppe 1828 gemaltes Wandbild gefüllt, das in einer fragilen antikisierenden Architekturkulisse bekannte antike und eine nicht antike Figur zeigt. Mittig vor das Wandbild ist seit etwa 1982 eine Asklepiusfigur (Inventarnummer: Glienicke Inv. Gl. 435) gestellt, die laut Sepp-Gustav Gröschel „die römische Kopie einer Variante der bekannten Asklepiosstatuen“ ist (Ausst.-Kat. Schloss Glienicke, 1987, S. 244) (Jörg Kuhn).

Verwendete Materialien

Marmor (Materialarchiv)
Eisen (Materialarchiv) , von den alten Ergänzungen

Technik

bearbeitet

Zustand

verwittert (2005)
alt geflickt (2005)
verschmutzt (2005)
korrodiert (Eisen, 2005)
veralgt (2005)
gefährdet (2005)

Vollständigkeit

unvollständig, Stab oben abgebrochen


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