Mietshaus Grünbergerstraße 50

Gebäude mit baugebundener Kunst

Mietshaus Grünbergerstraße 50

Baugebundene Kunst

Das Mietshaus der Grünbergerstraße 50 fällt durch die geschwungenen Balkones zu beiden Seiten des dreistöckigen Erkers, entlang der Mittelachse des Gebäudes, auf. Der Erker ist mit Putti geschmückt, die Flöte und Geige spielen.
Auch auffällig ist der Schweifgiebel mit einem runden Fenster in dessen Mitte. Um den Giebel herum und an dem abschließenden Gesims am Dach befinden sich Schlusssteine in der Form von Akanthusblättern.
Die Brüstungsfelder der eckigen Fenster sind mit zahlreichen Ornamenten und Voluten dekoriert. Das Gebäude ist in einem hellen Grün gestrichen. (Rieke Fender)

Fakten

Werkdaten

Schaffende/Datierung

Knuth, Arnold (Architekt:in)
1905-1906

Hubracht, Heinrich (Bauherrschaft)

Objekt­geschichte

Der Bauherr, Heinrich Hubracht, besaß ein Baugeschäft im Hinterhof des Gebäudes. Er nutzte das Gebäude also als Wohnhaus und als Produktionsstätte. Er beauftragte den Architekten Arnold Knuth, dieses Gebäude zu bauen. Die Fabre des Gebäudes wurde nachträglich zu diesem hellen Grünton geändert, zuvor war die Fassade dunkler gestrichen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Fünf Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes entwarf Hubracht die Pläne für die Grünberger Straße 54. Im Gegensatz zur Grünberger Straße 50 wurde dort mehr Wert auf Schlichtheit und Sachlichkeit gelegt. (Rieke Fender)


Ihre Information ist gefragt

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Kapazitätsgründen nur in Ausnahmefällen und ausschließlich bei wissenschaftlichem Interesse Fachfragen zur Bildhauerkunst beantworten können.