Diese Bronzeplastik besteht aus mehreren balkenähnlichen Elementen, die aus verschiedenen eckigen und geometrischen Formen zusammengesetzt scheinen. Vier Balken stehen aufrecht, in einem Viereck angeordnet, wobei zwei Balken deutlich gekrümmt sind.
Einer der gebogenen Balken berührt einen waagerecht auf dem Boden liegenden Balken. Die zwei Balken die gerade und aufrecht stehen werden von zwei weiteren, rechtwinklig angeordneten Balken am Boden miteinander verbunden. Vier weitere, horizontale Balken sind oberhalb der vier senkrecht stehenden angebracht. (Rieke Fender)
Kategorie
Epoche
Schaffende/
Bartsch, Volker (Bildhauer:in)
2006-2007
Objektgeschichte
Im Zuge der Teilung Deutschlands wurden in der sowjetischen Besatzungszone die Hochschulen und Universitäten nach der sowjetischen Ideologie umgeformt. So auch die Friedrich-Wilhelms-Universität, die heutige Humboldt-Universität. Einige Studierende begannen gegen diese Entwicklung zu protestieren und forderten eine freie, unabhängige Universität. Politiker wie Ernst Reuter und die amerikanische Besatzungsmacht befürworteten und unterstützten das Vorhaben der Studierenden. Während der Berlin-Blockade, am 4. Dezember 1948, wurde die Freie Universität auf dem Gelände der heutigen Max-Planck-Gesellschaf gegründet. Viele der engagierten Studierenden wurden von sowjetischer Seite verfolgt. Von 1951 bis 1953 kam es zu Verhaftungen und der Ermordung von zehn Studenten der Freien Universität, nämlich Aegidius Niemz, Günter Beggerow, Karl-Heinz Wille, Werner Schneider, Friedrich Prautsch, Fritz Flatow, Kurt Helmar Neuhaus, Peter Püschel, Günter Malkowski und Wolf Utecht. Nun soll die Bronzeplastik von Volker Bartsch an die Schicksale dieser zehn Studen-ten erinnern. Die Plastik war ein Geschenk des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie und wurde von dem damaligen Präsidenten der Universität, Dieter Lenzen, am 6. September 2007 eingeweiht. (Rieke Fender)
Maße
Verwendete Materialien
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