




Die steinerne Anlage des Schwanenkükenbrunnens befindet sich auf einer Freifläche an der Leibnizstraße, Ecke Kurfürstendamm. Der pokalförmige Brunnen steht gesockelt, mittig in einem flachen, leicht in den Boden gesenkten, achteckigen Becken.
Auf dem Rand des runden Beckens sind sechs bronzene Schwanenküken aufgestellt. An zwei gegenüberliegenden Seiten befinden sich zwei einzelne Küken. Während eines der Küken nach oben schaut, ist das andere dabei sein Federkleid zu putzen. An den anderen Seiten, ebenfalls gegenüber voneinander, stehen zwei Kükenpaare. Bei beiden Paaren sitzt eines der Küken, während das andere danebensteht. (Rieke Fender)
Standort
Kategorie
Epoche
Schaffende/
Gaul, August (Künstler:in)
1908
Objektgeschichte
Den kleinen Brunnen schuf Gaul für den privaten Park seines Mäzens Max Cassirer in der Kaiserallee (heute Bundesallee). Als Cassirer 1938 sein Haus verkaufen musste, hinterliess er den Steinbrunnen, nahm aber die kleinen Bronzefiguren mit, die verschollen sind. 1961 schenkte die Familie Cassirer dem Bezirk Charlottenbug den Steinbrunnen, der daraufhin mit Neugüssen der Schwanenküken (darunter eine falsche Figur) in Charlottenburg öffentlich aufgestellt wurde. (Ursel Berger)
Verwendete Materialien