Windspiel

Windspiel

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Foto: Nicola Vösgen, 2019, CC-BY-4.0

Auf einer hohen Säule ist eine abstrakt gestaltete Blüte montiert. Auf dem Hügel im nordöstlichen Bereich des Fennpfuhlparks befindet sich ein hoch auftragendes Windspiel. Über einem achteckigen Sockel mit umlaufender Holzbank erhebt sich eine runde Basis auf der eine Eisensäule befestigt ist. Diese trägt ein dreiteiliges abstraktes Gebilde, deren einzelne Teile aus miteinander verspannten Chromstreifen bestehen. Den oberen Abschluss bilden zwei an eine Windrose erinnernde Buchstaben „O“ und „W“. Bei zwei Begehungen vor Ort hat sich das Windspiel nicht bewegt, laut Information von Anwohnern würde es sich bei stärkerem Wind durchaus noch bewegen. Auf einer Metalltafel am Sockel steht die Information „WINDSPIEL / Goetz Dorl – DDR / Chromstahl 1990“. Auf einer weiteren Metalltafel am Fuß der Eisensäule „Metallgestaltung / Goetz Dorl / Bertricher Weg 3 / 13088 Berlin / 1989 nach Zerstörung 1994“ (Nicola Vösgen).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Dorl, GoetzKünstler_In1988-1989
Datierungshinweise
1994 erneuert und an seinen jetzigen Aufstellungsort versetzt
Objektgeschichte
Das Windspiel stammt von dem Metallgestalter Goetz Dorl aus Berlin-Weißensee. Es wurde 1989 auf dem sogenannten Spielberg südlich der Schwimmhalle auf dem Anton-Saefkow-Platz aufgestellt. Hier stand es im südlichen Bereich innerhalb der von den „Orgeln“ von Jürgen Karnopp umgebenen Spielplatz-Anlage (Unterlagen zum Objekt im Heimatmuseum Lichtenberg). Bei der Neugestaltung des Spielplatzes wurde das Objekt eingelagert. Nachdem es 1993/1994 vom Künstler restauriert worden war, gelangte es an seinen neuen Aufstellungsort auf einem Hügel im östlichen Bereich des Fennpfuhlparks. In zahlreichen Beiträgen im Internet wird das Windspiel von Goetz Dorl mit dem Windspiel, mobiles Lichtobjekt mit runder Sitzbank, von Horst Baudisch an der Karl-Lade-Straße verwechselt (Nicola Vösgen).
Maße
SockelHöhe0.45 m
SockelBreite1.3 m
SockelTiefe1.3 m
BasisDurchmesser0.5 m
SäuleDurchmesser0.13 m
WindspielBreite1 m
ObjektHöhe
ab Oberkante der Sitzbank
5 m
Verwendete Materialien
WindspielStahl, Chromstahl
Eisen
SockelKunststein, Beton
SitzflächeHolz
Technik
Windspielgeschweißt
zusammen gefügt
montiert
verschraubt
Sockelgegossen
Inschriften
Plakette (geritzt, appliziert)
auf der Standplatte
Metallgestaltung / Goetz Dorl / Bertricher Weg 3 / 13088 Berlin / 1989,- nach Zerstörung 1994
ZustandZeitpunkt
Windspielerneuert, 1994 erneuert2019
Metallkorrodiert, besonders im Schaftbereich2019
gesamtverschmutzt, leicht2019
gesamtbeschmiert, stark2019
Sitzflächeveralgt
Vollständigkeit
vollständigseit 1994

  Nachweise

  • Goder, Ernst: Plastiken, Denkmäler, Brunnen in Berlin: Gesamtverzeichnis, Katalog, Berlin, 1993, S. 27.
  • Brösicke-Istok, Sylvia: Plastiken, Denkmäler und Brunnen im Bezirk Lichtenberg, Berlin, 1993, S. 50. unter "unbekannt verbliebene Plastiken"

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