Leda mit dem Schwan

Leda mit dem Schwan

Foto: Susanne Kähler, 2003, CC-BY-4.0

Die etwa lebensgroße Gruppe „Leda mit dem Schwan“ ist keine freistehende Gruppe, sondern auf die Ansicht von vorne und den Seiten hin konzipiert. Auf der Felsengruppierung des Wasserfalls steht die als detailreiche Muschelhälfte mit stark bewegter Oberfläche ausgearbeitete Plinthe. Die Figur der Leda lehnt sich halb sitzend, halb stehend an einen als Tropfstein ausgebildeten Felsvorsprung. Ihr linkes Knie ist leicht erhoben, sie stützt sich mit beiden Händen ab. Bekleidet ist sie lediglich mit einem über den Schoß und von hinten über den Oberarmen liegenden Tuch. Das Haar fällt in unfrisierten Strähnen auf die Schulter. Vor Ihn steht mit ausgebreiteten Flügeln und stark gebogenem Hals der Schwan. Die Gruppe wird durch Pilaster gerahmt, die an den Kapitellen das Tropfsteinmotiv im Relief aufgreifen (Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Uechtritz, Cuno vonKünstler_In1898
Cuno von Uechtritz und Steinkirch
Böckmann, WilhelmBeteiligte_r
Initiator der Aufstellung als Vorsitzender des Aufsichtsrates des Zoos
Objektgeschichte
Die Gruppe „Leda mit dem Schwan“ wurde auf Betreiben des Architekten Wilhelm Böckmann am Neptunteich aufgestellt.
Verwendete Materialien
Marmor
Technik
gemeißelt
poliert
zusammen gefügt
Inschriften
Plakette (appliziert)
an einem Pilaster der Pavillonarchitektur
Leda mit dem Schwan / Cuno von Üchtritz 1856 – 1908
ZustandZeitpunkt
alt geflickt, Schwanenflügel wieder angesetzt2003
verschmutzt2003
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Wirth, Irmgard: Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin, Bezirk Tiergarten, Berlin, 1955, S. 195.
  • Bloch, Peter: Ethos und Pathos: die Berliner Bildhauerschule 1786-1914, Berlin, 1990, S. 568. Bd. II (Aufsätze, Kurzbiographien)
  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 154.
  • Klös, Heinz Georg: Die Arche Noah an der Spree. 150 Jahre Zoologischer Garten Berlin, Berlin, 1994, S. 383.
  • Badstübner-Gröger, Sibylle: Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Berlin, München, 2000, S. 452-454.

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