Graefe-Denkmal

Graefe-Denkmal

Graefedenkmal, Gräfedenkmal
Foto: Susanne Kähler, 2003, CC-BY-4.0

Die flache Stele mit geschwungenem Grundriss und matter Oberfläche steht, nur wenig vom Boden erhöht, auf zwei Füßen aufgeständert. Die Bodenfläche wird durch eine Schieferpflasterung gebildet. Auf der Vorderseite in Bereich der oberen Hälfte der Stele ist ein stilisiertes aus Stahlplatten gefertigtes Auge angebracht. Vor- und Rückseite sind mit Inschriften versehen. Inschriften teils mit applizierten Lettern gestaltete. Die Lettern sind teilweise weiß poliert (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Hobbing, EdzardKünstler_In1970
Objektgeschichte
Das Graefe-Denkmal steht solitär auf einer Wiese westlich der neuen Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche an der Klopstockstraße. Mit dem Denkmal wird der Standort bezeichnet, auf dem der „Finkenherd“, das Geburtshaus des Augenarztes Albrecht von Graefe, gestanden hat. Das der Person und ihrem Wirken dezidiert gewidmete Berliner Graefedenkmal steht seit 1882 in der Nähe der Charité. Graefe selbst ruht mit seiner Ehefrau und den Eltern Graefe auf dem Jerusalems- und Neue Kirche-Friedhof II vor dem Halleschen Tor.
Maße
SteleHöhe28 m
Höhe
Wellmann
3 m
Verwendete Materialien
SteleEdelstahl, Nirosta
BodengestaltungSchiefer, Theumaer
Technik
geschnitten
geschweißt
poliert
Inschriften
Inschrift
am Objekt
ALBRECHT / VON GRAEFE / DEM / GENIALEN / ARZT / UND WEGBEREITER / DER / AUGENHEILKUNDE
Inschrift
am Objekt, Rückseite
HIER STAND DER / ۰ FINKENHEERD ۰/ DAS GEBURTSHAUS / ALBRECHT VON GRAEFES / GEB ۰ 22 ۰ MAI 1828 / GEST ۰ 20 ۰ Juli 1870 / ZUM 100 ۰ TODESTAGE / ERRICHTET VON DEN / DEUTSCHEN / AUGENÄRZTEN
ZustandZeitpunkt
korrodiert, Rückseite, Schrift, teilweise2003
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Arndt, Nicole: Das Hansaviertel in Berlin : Bedeutung, Rezeption, Sanierung, Petersberg, 2007, S. 60-64.
  • Kähler, Susanne: Stahlplastiken in Berlin - Zur Etablierung des Materials im öffentlichen Raum, S. 131-152.
  • Damus, Martin: Fuchs im Busch und Bronzeflamme. Zeitgenössische Plastik in Berlin-West, München, 1979, S. 113, 245.
  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 152-153.
  • Ehmann, Horst: Berlin: Kunst im Stadtraum, Begleitheft, S. S. 15.

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