Gefallenendenkmal der Eisenbahner

Gefallenendenkmal der Eisenbahner

Dieses Bildwerk ist nicht vor Ort.

Überlebensgroßer, kniender ideal gebildeter muskulöser junger Mann mit kurzem Schwert in der zum Oberschenkel herabgeführten Rechten und einer seine Scham bedekende Fahne in der Linken, den Kopf verneigend gesenkt. Flache Plinthe auf quadratischer Standplatte über rechteckigem Sockel (Museumssockel, dem ursprünglichen Oberteil des ehemaligen Denkmalsockels nachgebildet). Auf der Front des modernen Sockelteils das originale bronzene, breit gelagerte Einsenbahn-Emblem der Eisenbahn-Truppen, ein so genanntes Flügelrad, Verweis auf den Gott des Verkehrs und Handels, Hermes / Merkur (Jörg Kuhn).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Cauer, Emil d. J.Künstler_In1918-1928
Datierungshinweise
Einweihung am 16.11.1928
Objektgeschichte
Vor dem Mitte des 19. Jahrhunderts errichteten und seit 1906 bis in die Wendezeit von 1989 als Verkehrs- und Baumuseum beziehungsweise als Depot des Museums für Verkehr und Technik - Stiftung Deutsches Technikmuseum genutzten Bahnhof der Berlin-Hamburger Eisenbahn aufgestellt im Jahr 1928. Nach 1991 abgebaut und mit Teilen des Unterbaus (mit Flügelrademblem) im Außenlager der Nationalgalerie deponiert. Im ehemaligen Proviantmagazin der Zitadelle Berlin-Spandau im Rahmen der 2016 eröffneten Dauerausstellung "enthüllt. Berlin und seine Denkmäler" ausgestellt (Jörg Kuhn).
Verwendete Materialien
Bronze
Muschelkalk
Technik
gegossen
behauen
ZustandZeitpunkt
Bronzekorrodiert2019
Unterbauabgebrochen2019
Vollständigkeit
nicht vor OrtFigur seit 2016 in Spandau, Zitadelle

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 155.
  • Berger, Ursel: Enthüllt: Berlin und seine Denkmäler: Zitadelle, Berlin, 2017, S. 198-201. Katalogband

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