Büstendenkmal für Prof. Dr. Wilhelm Schwartz

Büstendenkmal für Prof. Dr. Wilhelm Schwartz

Foto: Susanne Kähler, 2003, CC-BY-4.0

Der mehrteilige Muschelkalksockel mit rechteckiger Basis steht auf einer um einer Stufe erhöhten rechteckigen mit Platten gepflasterten Fläche. Die neubarock-naturalistische Bronzebüste zeigt den Dargestellten in zeitgenössischer Bekleidung. Der bärtige Prof. Schwartz richtet seinen festen Blick leicht nach rechts oben. Die Büste ist von einer grünlichen Patinaschicht überzogen (Jörg Kuhn, Susanne Kähler).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Pfannschmidt, Friedrich JohannBildhauer_In1902
Fa. MeckelGießerei
Berlin-Reinickendorf
Datierungshinweise
Einweihung 1902; Sockel später, Umsetzung des Denkmals nach 2003
Objektgeschichte
Die 1902 geschaffene Büste sitzt auf einem Sockel der Nachkriegszeit (nach 1945) auf. Das Büstendenkmal befand sich 2003 in einem stark beschmierten Zustand. Es wurde danach gereinigt und ohne das 2003 vorhandene Standpodest zur Straße hin etwas versetzt.
Verwendete Materialien
BüsteBronze
SockelMuschelkalk
PlaketteMessing
Technik
Büstegegossen
Sockelbehauen
zusammen gefügt
Inschriften
Plakette (appliziert)
am Sockel vorne
Prof. Dr. Wilhelm Schwartz / 1882-1894
Bezeichnung (gegossen)
an der Plinthenkante rechts
F. Pfannschmidt. fec. 1902
Bezeichnung (gegossen)
an der Plinthenkante links
GUSS MECKEL REINICKENDORF
ZustandZeitpunkt
Büstebeschädigt, 2 Einschusslöcher2003
korrodiert, Ränder2003
gereinigt2018
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 162-163.
  • Bloch, Peter: Ethos und Pathos: die Berliner Bildhauerschule 1786-1914, Berlin, 1990, S. 532. Bd. II
  • Reclams Kunstführer Berlin, Stuttgart, 1991, S. 189-190. Ausgabe 1991
  • Badstübner-Gröger, Sibylle: Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Berlin, München, 2000, S. 454.

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