Berlin Junction

Berlin Junction

Foto: Susanne Kähler, 2003, CC-BY-4.0

Die monumentale Plastik besteht aus zwei fast parallel zueinander stehenden, in der Form eines Kreissegments geschwungenen Platten aus künstlich korrodiertem Korten-Stahl. Die beiden, in ihrer Form identischen Platten, wurden in ihrer Aufstellung mit den oberen Kanten so zueinander geneigt, dass ein schluchtartiger Durchgang entstanden ist. Das von dem Künstler Serra beabsichtigte Durchschreiten der „Schlucht“ durch die Besucher, wird von diesen als bedrohlich empfunden. (Susanne Kähler/Jörg Kuhn)

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Serra, RichardKünstler_In1987
Datierungshinweise
Aufstellung: Januar 1988
Maße
PlatteLänge14 m
Höhe34 m
Stärke55 m
Verwendete Materialien
gesamtCOR-TEN-Stahl
Technik
gesamtgeformt
korrodiert, künstlich
ZustandZeitpunkt
gesamtbeschmiert2003
Vollständigkeit
vollständig

  Nachweise

  • Endlich, Stefanie: Skulpturen und Denkmäler in Berlin, Berlin, 1990, S. 182.
  • Dickel, Hans: Kunst in der Stadt : Skulpturen in Berlin 1980 - 2000, S. 39-41. Beitrag von Hedda Finke
  • Kähler, Susanne: Stahlplastiken in Berlin - Zur Etablierung des Materials im öffentlichen Raum, S. 131-152, besonders S. 148.
  • Hoffmann, Thomas R.: Public art Berlin : Spaziergänge zur Kunst, Stuttgart, 2018, S. 51-53.
  • Berger, Ursel: Enthüllt: Berlin und seine Denkmäler: Zitadelle, Berlin, 2017, S. 222. Bd. II (Aufsätze)

Ihre Information ist gefragt