Bärenbrunnen

Bärenbrunnen

In der Mitte der sich im Zentrum der ursprünglich „Bärensiedlung“ (heute Bärenpark) genannten Wohnanlage Germaniagarten / Oberlandgarten befindlichen ovalen Grünanlage ist ein Rosengarten angelegt. Auf dem Kreuzungspunkt der Hauptwege steht das Brunnenbecken des Bärenbrunnens. Die Brunnenschale aus Muschelkalk hat die taufbeckenartige Form einer Halbkugel und ist an vier Seiten mit blockhaften Stützen versehen. In der Mitte steht ein Muschelkalkquader mit vier plastischen Rosetten, die ihrer Bestimmung nach die Wasserdüsen halten sollen. Der Quader dient als Sockel für die Muschelkalkgruppe zweier spielender junger Bären. Die beiden Bären stehen auf einer quadratischen Plinthe, halten einander umklammert und kämpfen spielerisch miteinander (Susanne Kähler, Jörg Kuhn).

  Werkdaten

SchaffendeDatierung
Lipman-Wulf, PeterBildhauer_In1930
Objektgeschichte
Die um 1930 aufgestellte Bärengruppe des "Bärenbrunnens" wurde 2002 bei der Firma "Restaurierung am Oberbaum" eingelagert. Dank einer Spende der Berliner Volksbank restauriert, gelangte die Bärengruppe in die nun "Bärenpark" genannte Grünanlage zurück und wurde vor Ort deponiert. 2015 erfolgte die Wiederaufstellung, nachdem die gesamte "Bärenpark"-Siedlung (vorher "Bärensiedlung") ab 2013 saniert worden war. "Die Witwe des Bildhauers, Barbara Lipman-Wulf, lebt in Long Island, New York, und verfolgt (...) aus der Ferne mit ihrer Tochter Ghilia (...) (den Umgang mit dem Werk ihres verstorbenen Mannes, JK). Sie berichtet, dass das Vorbild der Skulptur spielende Bären im Berliner Zoo (gewesen, JK) waren" (Mitteilung von Henry Schürmann, August 2019 an BIB). Der Brunnenbetrieb wurde nicht wieder aufgenommen (Jörg Kuhn).
Verwendete Materialien
BrunnenMuschelkalk, Kirchheimer
Brunnentechnik
Technik
Brunnenbehauen
zusammen gefügt
ZustandZeitpunkt
Brunnenverwittert, leicht2005
Brunnenrandaus dem Lot geraten, verschoben2005
Vollständigkeit
unvollständigkein Brunnenbetrieb

  Nachweise

  • Wille, Klaus-Dieter: Spaziergänge in Tempelhof, Berlin, 1985, S. 37.

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